Eine Große, eine Klare, eine Stille ist beinahe unbemerkt vorausgegangen.

Charlotte Christoph-Lemke, die am 25.11. 1937 geboren wurde hat ihren irdischen Weg am 14. 12. 2019 beendet. Als Dipl. Psychologin wurde ihr  pädagogisches und psychologisches Wirken am Obermenzinger Gymnasium zu einem nachhaltigen Modell für die Münchner Schulstiftung.  Als Transaktionsanalytikerin hat sie  sich mit ihren Überlegungen, wie z.B. „Supervision in psychosozialen Feldern“ (1998), ihren Buchbeiträgen in „Acht Stunden täglich“ (1973), in einzelnen Lehrfilmen/DVDs, in der ZTA „Wie integrativ ist die Transaktionsanalyse?“ (3/2001) und in besonderem Maße für die ÖATA Journale zum „Paradigma der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse“ gemeinsam mit Ingo Rath und Gerhard Springer (1-2/1995) oder in der Beleuchtung der „Grundbegriffe der Transaktionsanalyse“ (1/1999) für eine prägende Implementierung des Beziehungssinns innerhalb der TA-Theorie stark gemacht.  Ulrike Müller würdigte  in der Fragestellung „Was ist beziehungsorientierte Therapie?“ (ZTA 4/2008) Charlotte Christoph-Lemke, die neben anderen Transaktions-/Analytiker*innen die tiefenpsychologischen Wurzeln Bernes hervorhob und sich stets als ruhig-beherztes, einfühlsames Beziehungswesen bewiesen hat.

Als Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin hat sie das MITA (Münchner Transaktionsanalyse-Institut) gegründet und geleitet und war für ihre österreichischen TA-Schüler*innen und Kolleg*innen eine hochgeschätzte Lehrerin.

Wir sagen mit ihren hinterbliebenen Angehörigen DANKE für diesen wunderbaren Menschen.